Ein gutes Team an Ihrer Seite:

Jessica Treffller und ihr Therapiehund „Goehte“

Sie haben die Möglichkeit, neben den oben genannten Therapiemethoden auf Wunsch sämtliche auch Angebote in Begleitung von Goethe wahrzunehmen. Gemeinsam haben wir eine Ausbildung zum Team für tiergestützte Therapie durchlaufen und erfolgreich absolviert.

Goethe ist eine echte Bereicherung für die therapeutische und pädagogische Arbeit und schafft ergänzende Möglichkeiten für das Setting mit Patienten und Klienten wie auch mit Gruppen und beim Coaching.

 

Der Hund dient als Projektionsfläche, Helfer und Widerstandsauslöser

Goethe ist Beruhiger, Versteher, Mutmacher, Ankuschler, Beisteher, Türöffner, Clown, Eisbrecher, stolz auf den Patienten/Klienten, stark, arm, schwach, zufrieden, fürsorgebedürftig, fürsorglich, zugewandt,

Motivator, motivierbar, sich unterordnend, aufmerksam, unaufmerksam, frustrierend, belohnend,....

Der Patient/ Klient projiziert menschliche Eigenschaften und eigene Ansprüche auf den Hund und kann so direkt an seinen Kompetenzen arbeiten. Man erfährt unmittelbar was funktioniert, und wo man kreative Wege gehen muss, Flexibilität braucht und neue Lösungsansätze erforderlich sind.

So stärkt der Umgang mit dem Hund vorhandene Kompetenzen, Frus-trationstoleranz und Ressourcen und ermöglicht einen hemmungs-loseren Zugang zu Gefühlen, Emotionen und inneren Konflikten.

 

Wann macht der Einsatz mit Hund Sinn

Sie haben die Möglichkeit explizit wert auf Goethes Anwesenheit bei den Sitzungen zu legen bzw. therapeutische Spaziergänge und Besuche in Ihrer Einrichtung / Zuhause mit Jessica Treffler in seiner Begleitung zu vereinbaren.

Gerade für Gruppen, Schulklassen, am Arbeitsplatz und in Seniorenheimen kann ein geplanter und gezielter Einsatz mit Hund nicht nur die Stimmung verbessern, sondern auch dazu dienen konkrete Ziele zu erarbeiten und zu erreichen.

Der Kontakt zum Hund variiert von seiner atmosphärischen Wirkung im Raum, über Körperkontakt wie zum Beispiel anfassen und streicheln, bis hin zu gezielten Aktionen, Aufgaben, Spieleinheiten und Entspannungsübungen mit dem Hund.

 

Therapeutische Spaziergänge

Gerade für Patienten die an Depressionen oder anderen antriebsgeminderten Erkrankungen leiden, sind Spaziergänge in der Natur sehr empfehlenswert.

So bietet es sich an das Therapiegespräch mit kreativen Übungen in der Natur zu verbinden – dies bieten wir zusätzlich in Begleitung von Goethe an.

Die Wahrnehmung der Außenwelt, der Natur und des Tiers ermöglicht eine kurzzeitige Abwendung von der belastenden Innenwelt und öffnet gleichzeitig neue Zugänge zu Ihren Empfindungen und Gedanken.

(Weitere) Störungen die tiergestützt behandelt werden können:

  • Phobien wie Agoraphobie, Panik, ortsbezogene/ objektbezogene Phobien
  • Generealisierte Angststörungen, Angst vor Hunden
  • Zwänge
  • PTBS und Krisenintervention nach traumatischen Erlebnissen
  • Essstörungen
  • Trauer und Depression
  • Burnout
  • Lebenskrisen
  • Begleitung bei schweren, lebensbedrohlichen somatischen Erkrankungen (sofern die Hygieneanforderungen nicht dagegen sprechen)

Themen aus dem Coaching Bereich die sich für TGI eigenen:

  • Training für Führungspositionen
  • Teambildung und –förderung (Mitarbeiter)
  • Problemfindung und Entwicklung von Lösungsstrategien
  • Besondere Anforderungen wahrnehmen und bewältigen
  • Entwicklung von Führungs- und Sozialkompetenzen
  • Förderung von Flexibilität und kreativem Denken
  • Verbesserung der Kommunikation
  • Effizienteres Zusammenarbeiten
  • Stressvermeidung und -bewältigung

Bei einem Vorgespräch (ohne Hund) überlegen wir gemeinsam welches Angebot die für sie geeigneten Möglichkeiten und Strategien bietet.

Bevor es richtig losgeht kläre ich sie außerdem über die Grundregeln im Umgang mit Hunden allgemein und speziell mit Goethe auf, verrate ihnen was er kann (Kommandos und Tricks) und wie sie adäquat mit ihm kommunizieren, und auch was er nicht so gerne mag oder kann, damit die Zusammenarbeit Freude macht und wir Ihre persönlichen Ziele gemeinsam gut verfolgen können.

 

Mehr zum Thema:

Warum brauchen wir einen Hund zum Gesunden?

- Hintergründe und Besonderheiten der hundgestützten Psychotherapie

Hunde wie auch andere Tiere ermöglichen nicht nur ihren Besitzern, sondern auch Klienten und Patienten einen unmittelbaren Zugang zu Gefühlen und Emotionen. Dazu gehören liebevolle Zuwendung und das Gespühr für eigene Kompetenzen, aber auch Ängste, Unsicherheit, innere Konflikte und Lösungsstrategien.

Das Verhalten des Hundes lässt uns diese unmittelbarer wahrnehmen und über den Hund reflektieren. So werden instinktiv Analogien und Diskrepanzen zu eigenen Verhaltensweisen und denjenigen unserer Mitmenschen erlebt. Durch derartige emotionale Erfahrungen wird es leichter möglich einen direkten Transfer auf kognitiver Ebene schaffen.

Da der Hund als eines der ältesten domestizierten Haustiere, bereitwilliges Arbeitstier und oft als integriertes Familienmitglied, extrem gut auf den Menschen reagiert und gelernt hat ihm zuzuarbeiten und auf ihn einzugehen, eignet er sich besser, als viele andere Tiere für die therapeutische Arbeit.

Der Hund vermittelt dem Menschen das Gefühl ihn zu verstehen und reagiert fein auf dessen Stimmungen und Verstimmungen. Gleichzeitig begegnet der gesunde und gut sozialisierte Hund dem Menschen unvoreingenommen und offen. Er ist zugewandt, vertrauensvoll und belastungsfähig und bleibt auch in für den Menschen schwierigen, stressigen und ungewohnten Situationen ruhig und entspannt. Oft kann er so auch einen Ausgleich schaffen, beruhigen oder Freude bereiten wo negative Gefühle belastend empfunden werden.

Gleichzeitig hat der Hund die Fähigkeit Lebensfreude und Unbeschwertheit uneingeschränkt zum Ausdruck zu bringen und diese auf den Menschen zu übertragen. Die unmittelbare positive Energie des Hundes „steckt an“.

Für psychotherapeutische Zwecke kann mit einem geeigneten Hund darüberhinaus gezielt und methodisch gearbeitet werden.

Tiergestützte Therapien sowie Tiergestützte Pädagogik haben daher bereits in vielen Einrichtungen einen immer wichtigeren Stellenwert und werden in den verschiedensten Bereichen eingesetzt.

Daürberhinaus gibt es Studien die belegen, dass der Einsatz von Hunden beispielsweise in der Schule sich positiv auf das Lernverhalten und die Stimmung auswirken. So konnte auch festgestellt werden, dass Chefs die Hunde am Arbeitsplatz erlauben beliebter bei ihren Mitarbeitern sind. Auch in Seniorenheimen sind Hundebesuche bei den Bewohnern wie auch Mitarbeitern mittlerweile sehr beliebt und werden gezielt beispielsweise bei demenziellen Erkrakungen eingesetzt.

Atelier für Kunst und Therapie
Jessica Treffler

Beethovenstr.6
86150 Augsburg

Tel: 0821 885 19 12